Christoph Napp-Zinn






Ernsthaft angefangen zu zeichnen oder zu malen, habe ich erst in den letzten Jahren meiner Schulzeit.
Davor hing es davon ab, ob mich die Themen im Kunstunterricht der Schulen faszinieren konnten. Wenn das der Fall war, entstanden - wenn auch nur sehr selten - Ergebnisse, die ich auch heute noch durchgehen lassen würde.



'Grenier (Speicher)', Collage aus Buntpapier, 1967



Aber bereits mit zehn Jahren habe ich mir vom Ersparten meine erste Foto-Kamera (Alfa Clack, 1965) gekauft. Seitdem ist Fotografie für mich immer ein begleitendes Medium meiner bildnerischen Kommunikation gewesen. Als Kind ging es mir vorrangig darum, alles, was mir lieb war oder etwas bedeutete, festzuhalten und  abzuspeichern. Im Studium war mir Fotografie in erster Linie ein dokumentarisches und inspirierendes Hilfsmittel für meine künstlerische Arbeit. Doch mit den zunehmenden Möglichkeiten der Bildbearbeitung - zunächst in der analogen, später auch in der digitalen Fotografie - entwickelte sie sich allmählich zu meinem bevorzugten bildnerischem Medium. Die Bilder verselbständigten sich, sowohl in meinem Kopf als auch auf den Fotoabzügen und bestimmten allmählich mein künstlerisches Handeln: Fotos machten mich Schritt für Schritt zu ihrem Werkzeug.



   'Unterwegs', Fotocollage


Der Übergang zwischen Fotografie und Kunst wird somit für mich fließend: durch die Wahl des Motivs, des Ausschnittes und der Festlegung einer Komposition sowie durch die anschließende, meist kombinierte Bearbeitung von Format, Farben oder Kontrasten erreicht die Fotografie eine Ebene, auf der es nur noch von meiner Intention und der Aussagefähigkeit der Ergebnisse abhängt, ob Kunst entsteht. 

Während sich meine Ansprüche an die Fotografie aufgrund analoger und digitaler Gestaltungsmöglichkeiten im Labor bzw. am Computer nur ganz allmählich aber beständig weiter entwickelt hatten, bestand bereits ganz am Anfang meiner künstlerisch praktischen Tätigleit  ein drängendes Interesse auch alle anderen bildnerischen Techniken zweckmäßig und gezielt zu nutzen, um meine künstlerischen Intentionen optimal zu verwirklichen und das ist bis so heute geblieben.



Fotografie



Concept Art



Mixed Media



Zeichnung



Editionen




Grafik-Design




Prototypen-Design




Kleinplastik




Frühe Arbeiten


Schulzeit



Studium



1. Staatsexamen



1985 - 1995




Curriculum Vitae



Christoph Napp-Zinn,
Weißenfels 3. 10. 1958



Ausstellungen


'Ein Fall für die Gleichstellungsbeauftragte', Galerie Papiushof, Sulzfeld 2010


Kontakt


christoph.napp-zinn@education.lu